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Interview mit Marco Zywicki Gebäudeservice GmbH

Stressmanagement, Selbstorganisation und Kommunikationstraining haben bei der Marco Zywicki Gebäudeservice GmbH enorme Fortschritte in der Firmenkultur herbeigeführt. Dass der Weg nicht nur gewinnbringend ist, sondern die Mitarbeitenden auch mit viel Spaß in die Entwicklungsprozesse einbezieht, berichtet Marco Zywicki im Interview.


Frage: Herr Zywicki, mit welchen Herausforderungen haben Sie sich konfrontiert gesehen?


Ein sehr zentrales Thema war die Stressbewältigung, also der persönliche Umgang mit stressigen Situationen sowie die Selbstorganisation und -koordination. Der ein oder andere Mitarbeitende hatte da, wie viele Menschen, Schwierigkeiten die richtigen Prioritäten zu setzen und sich selber nicht zu viel Druck zu machen. Dadurch wurden die Stresssituationen natürlich noch verstärkt.


Wie lief die Beratung ab und auf was haben Sie sich mit Ihren Beschäftigten verständigt?


Uns waren individuelle Lösungen besonders wichtig, denn jeder von uns hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Aus diesem Grund hat auch jeder Einzelgespräche mit dem Berater geführt. Ausgangpunkt war, dass offensichtlich bei einigen Mitarbeitenden der Stresspegel besonders hoch war. Dabei war es sehr hilfreich, dass ein Dritter die Gespräche geführt hat und nicht nur der eigene Chef. Die Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit, Probleme anzusprechen, die man seinem Chef so nicht sagen würde. Diese Meinung von außen hat außerdem ganz neue und frische Ideen mit in den Lernprozess eingebracht. So haben wir uns dann im Laufe der Beratung drauf verständigt, dass manche Arbeitsabläufe einfacher gestaltet werden können oder ganz und gar überflüssig sind. Prinzipiell habe ich ein tolles Team, in dem sich alle sehr gut einsetzen. Zum Teil sogar so sehr, dass ich bremsen muss, damit diese sich nicht überladen. Gerade durch die Tipps und Anstöße des Beraters hat sich in diesem Bereich viel bewegen können.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


Veränderungen gibt es an einigen Stellen. Hier ein konkretes Beispiel: Einer unserer Mitarbeiter ist ein sehr gewissenhafter und perfektionistischer Typ und hat jeden Tag zehn Stunden gearbeitet. Alle Anregungen von meiner Seite, die Belastung herunterzufahren, waren erfolglos. Unser Prozessberater und ich haben beide Einzelgespräche mit ihm geführt, die dem Mitarbeiter dabei geholfen haben, seinen Tag umzustrukturieren und Prioritäten zu setzen. Er hat nun den Mut und die Sicherheit, seine Aufgaben in seiner festgelegten Arbeitszeit zu bewältigen. Gerade bei sehr gewissenhaften Mitarbeitenden hatten wir durch die Beratung die sichtbarste Veränderung. Vor allem im Bereich Stressbewältigung. Die Beratung hat meinen Mitarbeitenden gute Anstöße gegeben, zum Beispiel, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, auch einmal abzuschalten. Hier hat der externe Berater einen großen Anstoß geliefert. Besonders wichtig war es zu lernen, Prioritäten zu setzen. Und den Mut zu finden, eigene Grenzen zu ziehen. Man merkt bei vielen Vorgängen, dass ein Umdenken bei den Mitarbeitern stattgefunden hat.


Was glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zu Erfolg der Beratung beigetragen?


Ich glaube ganz generell das Thema Kommunikation hat für unseren Erfolg eine große Rolle gespielt. Zu lernen, persönliche Befindlichkeiten wegzulassen oder den Mut zu finden, bestimmte Dinge anzusprechen, in Einzelgesprächen aber auch in der größeren Gruppe. Um diese Dinge bei uns zu verbessern, habe ich bereits vor der Beratung durch
unternehmensWert:Mensch eine Weiterbildung in diesem Bereich gemacht. Im Team haben wir in Gesprächen gelernt, uns gegenseitig besser zu verstehen und die Reaktionen unseres Gegenübers nachzuvollziehen. In diesen Sitzungen gab es immer viel zu lachen, das war natürlich auch eine schöne Gruppenerfahrung. Auch weil am Ende oft ein Aha-Effekt eingetreten ist und man viel über die jeweils anderen gelernt hat. In diesem Punkt spürt man auch eine nachhaltige Veränderung in unseren monatlichen Teamsitzungen.

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