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Interview mit ZeitRäume Individualreisen

ZeitRäume Individualreisen aus dem hessischen Pohlheim bieten ihren Kunden maßgeschneiderte Reisen abseits ausgetretener Pfade. Grund genug, um auch im Arbeitsalltag aus Routinen auszubrechen und neue Wege zu begehen.


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich zu Beginn des Prozesses konfrontiert?


Die Situation bei uns im Betrieb war weder besonders schlecht – noch besonders gut. Insgesamt war die Kommunikation zwischen mir und meinen Mitarbeitenden nicht mehr so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wenn man sehr lange zusammenarbeitet, bestimmen schnell eingefahrene Routinen und festgefahrene Wege den Alltag. Dem wollten wir mit einem "Neustart" entgegenwirken.

Über den Bundesverband "Forum anders Reisen" habe ich Kontakt zu einer Beraterin aufgenommen, die uns das Programm unternehmensWert:Mensch vorgestellt hat. Die Zielsetzung des Programmes passte genau zu dem, was wir für uns vorhatten. Ebenfalls angesprochen hat mich der klare Zeitrahmen von zehn Beratungstagen, in denen man sehr viel schaffen kann – wenn man sich fokussiert. So konnten wir schnell einen Fahrplan festlegen und in einem achtmonatigen Prozess abarbeiten.


Wie lief die Beratung ab und auf welche konkreten Maßnahmen haben Sie sich verständigt?


Wir haben uns zunächst auf das Thema Kommunikation konzentriert, uns aber auch mit dem Thema Wissenstransfer auseinandergesetzt. Um Strukturen zu schaffen, haben wir – auch in Einzelcoachings – die stellenbezogenen Ziele für alle Beschäftigten festgelegt. Uns war es wichtig, diese Ziele im gesamten Unternehmenskontext zu sehen. Was wollen wir als Unternehmen sein und leisten? Was kann der einzelne dafür tun und welche Hilfestellungen benötigen wir dafür? Diese Zielfindung, die man im Alltag manchmal aus den Augen verliert, haben wir wieder in den Fokus genommen und für uns festgelegt. Dabei war es auch wichtig, sich auf unsere Grundwerte zu besinnen und allen Beschäftigten zu erläutern, weshalb wir damals angefangen haben, alternative Reisen anzubieten.

Diese Beweggründe und Ideale haben wir im Prozess mit allen Beteiligten intensiv diskutiert und weiterentwickelt. Wir haben Wert darauf gelegt, unsere Ziele auch auf Augenhöhe zu besprechen. Schließlich sollen sie in der Praxis von allen mitgetragen werden. Unser genereller Wunsch war es, unsere Unternehmensentscheidungen und Führungsaufgaben nicht von oben herab vorzugeben, sondern Lösungen im Dialog zu entwickeln. Damit haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.


Können Sie bereits Veränderungen bemerken und wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt? Und wie konnten Sie diese erreichen?


Der erste und wichtigste Schritt bestand darin, dass wir uns auf der Ebene der insgesamt drei Geschäftsführer darüber einig geworden sind, dass wir einen "Change" brauchen. Ein weiterer Punkt bestand darin, dass wir uns Gedanken über die jeweiligen Aufgaben der einzelnen Führungspersonen gemacht haben. Hier haben wir lange diskutiert, aber das Ergebnis spricht am Ende für sich. Alle stehen gemeinsam zu den getroffenen Entscheidungen. Die Klärung der Zuständigkeitsbereiche auf allen Ebenen hat für große Klarheit und Transparenz gesorgt und ist für uns einer der großen Erfolge von
unternehmensWert:Mensch. So können wir klarer kommunizieren und besser zusammenarbeiten.

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