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Interview mit Thomas Wirbel, Hager Papprint

Die Hager Papprint GmbH ist ein Traditionsunternehmen mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte. Während dieser Zeit hat es das Unternehmen geschafft, sich auf dem Markt zu etablieren, wettbewerbsfähig zu bleiben und seinen Beschäftigten einen guten Arbeitsplatz zu sichern.

Starke Veränderungen in der Druck- und Verpackungsbranche brachten die Geschäftsführer Günter Merziger sowie Susanne und Thomas Wirbel zu dem Entschluss, mit Hilfe einer Beratung durch uWM den Mitarbeitenden eine tragfähige Basis sichern, auf der sie auch in Zukunft vertrauensvoll und motiviert miteinander arbeiten können.


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?


Hager Papprint ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen: Mehr Personal, mehrere Standorte und ein Ausbau der Angebotspalette haben unser Unternehmen verändert. Wir haben schnell festgestellt, dass mit der unternehmerischen Entwicklung auch eine Entwicklung der Unternehmensorganisation einhergehen muss. Auch, um weiterhin zufriedene Mitarbeitende an unserer Seite zu wissen. Während unserer Wachstumsphasen konnten wir erste Probleme erkennen: Mitarbeitende fühlten sich entweder über- oder unterfordert und es gab Unklarheiten bezüglich ihrer Arbeitsbereiche und Aufgaben. Uns war klar: Unter dieser fehlenden Orientierung leidet irgendwann die Teamarbeit - somit ist der wirtschaftliche Erfolg des Betriebes in Gefahr. Mit dieser Ausgangssituation haben wir uns zu einer Prozessberatung mit unternehmensWert:Mensch entschieden. Mit unserer Erstberaterin Elisabeth Hessedenz haben wir eine erste Analyse erstellt, die Handlungsbedarfe ermittelt und entsprechende Beratungsfelder ausgewählt.


Wie lief die Beratung ab und auf was haben Sie sich verständigt?


Wir haben in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrung mit individueller Unternehmensberatung gemacht. Für eine offene und zielgerichtete Beratung ist ein Vertrauensverhältnis besonders wichtig. Deshalb haben wir auf einen uns bereits bekannten Prozessberater zurückgegriffen, der den Fokus auf eine gesundheitsorientierte und ganzheitliche Unternehmensentwicklung legt. Sein und unser Ziel war es, Strukturen und Prozesse mit Mensch und Gesundheit in Einklang zu bringen. Dieser Ansatz hat uns überzeugt.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


In den Themen innerbetriebliche Ausbau- und Ablauforganisation haben wir zum Teil fundamentale Anpassungen und Optimierungen umgesetzt. Dazu gehörte zum Beispiel die Darstellung und Anpassung unseres Organigramms, eine Detaillierung der Stellenbeschreibungen, die Erstellung eines Konzeptes zur Mitarbeiterbeurteilung und -qualifizierung. Bei all diesen Maßnahmen war uns wichtig, die bestehenden Unternehmenswerte, -leitlinien und –ziele zu berücksichtigen, die wir unter Beteiligung und Einbindung der Mitarbeitenden entwickelt haben. Das Bestreben, den Betrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln, hat langfristig noch weitere Vorteile: zum Beispiel reibungslosere interne Abläufe und eine insgesamt höhere Arbeitgeberattraktivität.


Was glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?


Sicherlich zum einen, dass wir an unserem großen roten Faden festhalten, also angestoßene Projekte weiterführen und vernünftig abschließen. Hierbei hat uns ein umfassender Projekt- und Fahrplan weitergeholfen. An ihm können wir uns stets orientieren und systematisch und beharrlich die verschiedenen Themen abarbeiten. Ein weiterer Erfolgsfaktor bestand darin, dass die Chemie und das Vertrauensverhältnis zur Erstberatungsstelle und insbesondere zu unserem Prozessberater stimmt.

Unerlässlich ist die Akzeptanz und Unterstützung aller Beteiligten im Unternehmen. Die Mitarbeitenden haben über die Jahre erkannt, dass wir uns tatsächlich „kümmern“ und stets dazulernen wollen. Und, dass sie dazu stets mit ins Boot geholt werden. Vor diesem Hintergrund, so hoffen wir, bleiben wir weiterhin authentisch mit dem was wir tun und entwickeln uns im Sinne unserer Mitarbeitenden und unseres Unternehmens stimmig weiter.

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