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Interview mit Gilles Ngameni

Die NgC GmbH betreut seit 2012 Kunden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Das mittelständische Unternehmen ist mit mehreren Standorte innerhalb Deutschlands aufgestellt. Mit der Tochterfirma Kamany Talent Academy S.A.R.L in Kamerun hat NgC zudem ein internationales Standbein im Bereich Forschung und Innovation. Das Unternehmen fördert transparentes Arbeiten auf Augenhöhe mit flachen Hierarchien, die Vertrauen und Kompetenz aufbauen und fördern. 2019/2020 hat NgC eine uWM-Beratung in Anspruch genommen.


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?


Wir haben festgestellt, dass mit der unternehmerischen Entwicklung ebenso eine Entwicklung der Unternehmensorganisation einhergehen muss. Auch um den Aspekt zu gewährleisten, weiterhin zufriedene Kolleg*innen und Kund*innen an unserer Seite zu wissen. In unseren Wachstumsphasen konnten wir immer wieder Probleme erkennen. So gab es z. B. Unklarheiten bezüglich der Verantwortungsbereiche und Aufgaben. Zusätzlich haben wir uns den eigenen Anspruch gestellt, unsere Dienstleistungen und Produkte mit greifbaren Werten und Normen zu verbinden und darzustellen.
In dieser Ausgangssituation haben wir uns für eine Prozessberatung entschieden. Mit der Erstberaterin der Demografie Agentur Irene Stroot haben wir eine erste Analyse erstellt, welche den Handlungsbedarf und entsprechende Beratungsfelder aufgedeckt hat.


Wie lief die Beratung ab und auf was haben Sie sich mit Ihren Beschäftigten verständigt?


Insgesamt haben wir zehn Termine in Workshop-Format, mit der von uns gewählten Prozessberaterin Gabriele Jahns, wahrgenommen. In diesen haben wir die aus der Erstberatung identifizierten Schwerpunkte strategisch bearbeitet. Die Beratung hat genau da angesetzt, wo wir unser firmenspezifisches Verbesserungspotenzial erkannt haben.
Die Kommunikation innerhalb des Coachings lief transparent, agil und sehr dynamisch ab. Arbeitsergebnisse und Zwischenstände sind in regelmäßigen Abständen an die Mitarbeiter*innen kommuniziert bzw. erklärt worden.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


Die NgC hat viele Handlungsziele direkt im Arbeitsalltag umsetzen können: Wir haben mit der Unterstützung von Gabriele Jahns unsere Vision und Missionen ausarbeiten, festlegen und veröffentlichen können. Hierbei sind unsere Werte und Normen maßgeblich eingeflossen. Durch die Einbindung von einheitlichen Kommunikationsmedien ist der Informationsfluss sowie der Austausch zwischen den Standorten deutlich erleichtert worden. Unsere bereits bestehende digitale Basis wurde somit verbessert.
Die NgC kann dadurch auch in besonderen Lagen, wie z. B. in Zeiten von Covid-19 profitieren: interne und externe Meetings können wir nun einfach Face to Face via Videokonferenzen abhalten. Der eigentliche Arbeitsplatz spielt nun eine sekundäre Rolle.
Die Schaffung von mehr Transparenz innerhalb der NgC und der Verbesserung der internen Zusammenarbeit durch klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche, ist ebenfalls ein Mehrwert. Von der Implementierung eines überarbeiteten Organigramms sowie einer Rollenmatrix inkl. Rollenbildern, konnten wir sofort profitieren. Die Mitarbeiter*innen können sich die Balance zwischen Struktur und Freiraum bewahren, haben jedoch gleichzeitig einen "Fahrplan" an der Hand. Somit ist die Trennung von Zuständigkeiten geringer geworden und Abstimmungen verlaufen unkomplizierter und schneller.


Was glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?


Das besonders gute Vertrauensverhältnis zu der Prozessberaterin, hat maßgeblich zum Erfolg des Prozess-Coachings beigetragen. Die qualifizierte und auf die NgC zugeschnittene Beratung lief sehr situations- und praxisbezogen ab.
Durch die Sensibilisierung innerhalb des Coachings ist ein "neutraler" Blick auf unsere bestehenden Strukturen gelegt worden. Der bilaterale Input hat bisher unentdecktes Verbesserungspotenzial aufgezeigt, mit welchem wir uns aktiv auseinandergesetzt haben.
Ebenso hat die Einbindung aller Kolleg*innen in den transparenten Prozess des Coachings und das regelmäßige Informieren über den Istzustand dazu geführt, dass sich alle als aktiven Bestandteil des Prozesses verstanden und gesehen haben. Dies hat im Umkehrschluss dazu geführt, dass alle auch so agiert haben. Der Austausch auf Augenhöhe hat zu einer verbesserten Vertrauensbasis, Akzeptanz und mehr Transparenz im gesamten Kollegium geführt.

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