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Interview mit Susanne Gandert


perma-trade Wassertechnik gilt als Pionier auf dem Gebiet der chemiefreien Wasserbehandlung. Heute ist das inhabergeführte mittelständische Unternehmen mit über 35-jähriger Firmengeschichte ein anerkannter Spezialist für Kalk- und Korrosionsschutzsysteme, Trinkwasserfilter und Heizungswasserbehandlung.


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?


Unser Unternehmen wächst stetig. Wir vertreiben unsere Produkte in einem zweistufigen Vertriebsmodell, bei dem die persönliche Kundenbetreuung durch den Außendienst eine große Rolle spielt, und wir arbeiten mit Produkten, die zum Teil erklärungsbedürftig sind. Reibungslose Informationsabläufe und ein reger Wissenstransfer spielen also eine wichtige Rolle – nicht nur intern im Unternehmen, sondern auch nach außen hin in der Kundenansprache. Wir haben allerdings festgestellt: Je größer ein Unternehmen wird und je mehr Mitarbeiter*innen im Innen- und Außendienst mitmischen, umso schwieriger wird das Ganze. Damit bei uns künftig alle jederzeit bestmöglich informiert sind, galt es, unsere internen Abläufe zu verbessern und schnittstellenübergreifende Kommunikationskanäle zu etablieren.


Wie lief die Beratung ab und worauf haben sich Ihre Beschäftigten verständigt?


In mehreren Arbeitsgruppen, die aus Außendienst- und Innendienstmitarbeiter*innen bunt zusammengewürfelt waren, wurden zunächst wertvolle Tipps für Kundengespräche vermittelt. Dabei haben wir auch die Ist-Situation gemeinsam analysiert, verschiedene Bedürfnisse und Ansatzpunkte zusammengetragen und anschließend die Ergebnisse ausgewertet. Als Lösungsansatz wurde die Erstellung eines firmeninternen Wiki-Systems beschlossen. In diesem möchten wir künftig theoretisches Wissen sowie News, Praxistipps und sonstige wertvolle Informationen sammeln und in übersichtlicher Aufbereitung für alle zugänglich machen.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


Bereits der Umstand, dass alle Mitarbeiter*innen gemeinsam an einem Tisch saßen und in Teamarbeit verschiedene Themen bearbeitet haben, hat die Zusammenarbeit zwischen Außendienst und Innendienst verbessert. Auch für die Kommunikation nach außen hin in der direkten Kundenansprache konnten wir wertvolle neue Impulse setzen.


Was, glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?


Was uns auf jeden Fall geholfen hat, war der Blick von außen, also dass sich eine „neutrale“ Person unsere Arbeitsweise und die täglichen Herausforderungen objektiv und aus einer gewissen Distanz angeschaut und uns ein Stück weit gespiegelt hat. Dadurch konnten wir vieles klarer sehen und neue Lösungsansätze herausarbeiten

 

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