Inhalt

Interview mit Tobias Klever, WorldFoodTrip

2014 mit einem alten VW-T2-Bulli neben Studium und Beruf gegründet, steht das Unternehmen WorldFoodTrip nun 2019 mit ca. 50 Mitarbeitern an drei Standorten mit köstlichen veganen Leckereien aus aller Welt für ihre Kunden bereit.


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?


In den Jahren seit unserer Gründung sahen wir uns mit so einigen Herausforderungen und Krisen konfrontiert. Ganz vorne dabei: unser Personal und der Umgang mit digitalen Medien. Wenn man so schnell wächst, ist es unabdingbar, dass die Organisationsstrukturen und das Management mitwachsen. Passiert dies nicht, wird das Unternehmen über kurz oder lang scheitern. Insbesondere im Zeitalter „Next Economy“, in einer digitalen Gesellschaft, die weiterhin von dem Megatrend Individualismus geprägt ist, sind die Ansprüche von Mitarbeitern am Arbeitsplatz massiv im Wandel. Diese Tatsache erfordert ein Umdenken im Personalmanagement sowie in allen Organisationsstrukturen eines Unternehmens.


Wie lief die Beratung ab und worauf haben Sie sich mit Ihren Beschäftigten verständigt?


Erst einmal ein großes Lob an Elisabeth Hessedenz (uWM plus) von der Saaris in Saarbrücken und an alle Initiatoren dieses Programms! uWM und uWM plus ist ein sehr zielführendes Projekt. Einem wird hier wirklich an der richtigen Stelle und zur passenden Zeit sehr kompetent unter die Arme gegriffen. Frau Hessedenz informierte uns bereits nach dem erfolgreich durchgeführten Programm uWM über die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt das uWM-plus-Programm durchzuführen. Nachdem wir unsere große Investitionsphase hinter uns gebracht haben, haben wir uns dazu entschlossen, mit dem Förderprogramm uWM plus unser Projekt weiterzuführen. Gemeinsam mit unserem durchführenden Prozessberater Peter Marx (Gründerplan-Beratung UG) gingen wir das Programm an. Ziel war es, die interne Unternehmenskommunikation, Einkauf, Qualitätsmanagement, Produktionsprozesse sowie eine digitalisierte Buchhaltung und weiterführend ein Waren-Wirtschaftssystem erfolgreich zu implementieren. Und das Wichtigste – es sollte ganz ohne mich als Geschäftsführer funktionieren. Da es eines meiner größten Ziele ist, die Mitarbeiter auf unserem Weg mitzunehmen, war ich von Beginn an sehr optimistisch.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


Schon nach kurzer Zeit wurde ich wöchentlich von den sichtbaren Resultaten des LAB-Teams überrascht. Das interne und externe Bestellwesen und somit auch der Einkauf benötigten plötzlich kein Papier mehr. Daten wurden in Echtzeit übertragen. Darüber hinaus kommunizierte nun das gesamte Unternehmen auf einer passenden digitalen Plattform, auf der plötzlich Ordnung herrscht. Ein Segen! Zudem bekamen wir plötzlich keine Rechnungen mehr in Papierform. Alles ist nun perfekt geordnet und wir können weltweit auf unsere Rechnungen zugreifen.

Das Projekt haben wir erfolgreich abgeschlossen, führen es intern für uns allerdings weiter. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen sich weiterhin wöchentlich, um unsere Ziele zu erreichen. Man sieht: uWM sowie uWM plus haben unsere Unternehmenskultur nachhaltig positiv verändert.


Was, glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?


Zuerst wurden wir von Frau Hessedenz und Herrn Marx bestens informiert und geleitet. Das gab unserem Vorhaben schon einmal ein sehr gutes Fundament. Des Weiteren brachte sich ganz besonders unsere LAB-Vorsitzende Anna Schwarz sehr kompetent mit ein und arbeitete auch über die geplante Zeit hinaus an dem Projekt. Ihr und natürlich unseren tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LAB-Teams gebührt größte Hochachtung! Sie brachten sich mit ihrem Handeln aktiv in das Unternehmen mit ein und wurden somit noch mehr Teil unserer Unternehmung WorldFoodTrip. Dankeschön!

Serviceleiste