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Interview mit Lukas Bäcker

Die Meyer Technik Unternehmensgruppe wurde im Jahr 1977 in einer Garage als Fachfirma für Elektrotechnik mit einem Mitarbeiter gegründet. Heute ist sie an fünf Standorten mit 220 Mitarbeiter*innen in vier eigenständigen GmbHs tätig. Die Unternehmensgruppe versteht sich als ganzheitlicher Dienstleister für die Leistungsbereiche Gebäudetechnik, Anlagentechnik, Automation, IT Service und Photovoltaik. Das Familienunternehmen betreut gewerbliche Kund*innen sowie die öffentliche Hand (Gebäudetechnik, IT Service), Kund*innen aus der Industrie (Automation & Anlagentechnik), der Landwirtschaft und Privatkund*innen (Energietechnik). Zu den Grundpfeilern der Unternehmenskultur zählen Menschlichkeit und Bodenständigkeit gepaart mit dynamischem Wachstum.

 


Mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?


Aufgrund des stetigen Wachstums der Gruppe bestand der Bedarf, die Werte des Unternehmens und die Arbeitgebermarke zeitgemäß digital zu kommunizieren und professionell darzustellen. Darüber hinaus gestaltete sich die Arbeitsorganisation im Personalbereich zu träge und papierlastig. Aus diesem Grund haben wir uns das Ziel gesetzt, den Rekrutierungsprozess digital zu beschleunigen und smarter zu gestalten. Weiterhin sollten mithilfe interner Kommunikationsmaßnahmen bestehende Leitziele und das Wertebild im Rahmen der Personalmarketing-Strategie bewertet werden.


Wie lief die Beratung ab und worauf haben Sie sich mit Ihren Beschäftigten verständigt?


Nach der Erstberatung wurden im Rahmen des Kick-off-Workshops die verschiedenen Herausforderungen zu den Themen "Mitarbeitergewinnung und Bindung" sowie "Digital Recruiting" diskutiert. Die Teilnehmenden des Workshops haben sich auf die Verbesserung des Rekrutierungsprozess mittels digitaler Technologien als übergeordnetes Ziel des Lern- und Experimentierraums verständigt. Den Slogan des Unternehmens "Menschlichkeit im technischen Umfeld" gilt es digital zu transportieren sowie das Wertebild nach Innen und Außen zu schärfen.

Zur Umsetzung des Beratungsprogramms wurden den Mitgliedern des LAB-Teams jeweils circa zehn Stunden pro Monat zur Verfügung gestellt. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde eine Bewerbermanagementsoftware eingeführt und die Rekrutierungsseite neu gestaltet. Auch wurden Stellenausschreibungen inhaltlich angepasst und die mobile Lesbarkeit verbessert. Um den Bewerbungsprozess besser steuern und messen zu können, wurden Kennzahlen definiert. Darüber hinaus wurde mittels einer Mitarbeiterbefragung das Wertebild des Unternehmens konkretisiert und verifiziert. Dieses wurde definiert und dann an die Unternehmensgruppe getragen.


Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?


Die Diskussion des Wertbilds hat sicherlich zu einer Reflektion des Führungsverhaltens der/des Einzelnen geführt. In jedem Fall hat sich die übergeordnete Zusammenarbeit in der Unternehmensgruppe deutlich verbessert. Das LAB-Team trifft sich weiterhin regelmäßig in dem neu gegründeten Forum zur Unternehmensgruppenentwicklung und kümmert sich als verlängerter Arm der Geschäfts- und Abteilungsleitung um die Umsetzung von Innovationen in der Unternehmensgruppe. Die intensive Arbeit des LAB-Teams hat zu einem zeitgemäßen und professionellen Internetauftritt geführt.

Durch die Nutzung einer Rekrutierungs-App aus der neuen Bewerbermanagementsoftware auf mobilen Endgeräten verkürzen sich die Kommunikationswege und somit auch die Reaktionszeiten auf eingehende Bewerbungen zwischen Personal- und Fachabteilung deutlich. Die Rekrutierungsaktivitäten sind zukünftig besser skalierbar. Darüber hinaus kann die Strahlkraft der Arbeitgebermarke gemessen und ausgewertet werden.


Was, glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?

Die Methode des Lern- und Experimentierraums wurde dank der professionellen Moderation des Prozessberaters Jörg Hensel im Unternehmen gut angenommen. Hierbei war es sicherlich hilfreich, dass das LAB-Team auf bestehende Kommunikations- und Meeting-Strukturen zurückgreifen konnte. Die Dokumentation der Ergebnisse sowie der Fokus auf einen Projektzeitstrahl wurden professionell umgesetzt. Es gab genügend Raum für angeregte Diskussionen, ohne das Ergebnis aus dem Auge zu verlieren. Durch kurze Entscheidungswege konnten beschlossene Maßnahme kurzfristig und mit Nachdruck umgesetzt werden.

 

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