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Umfrage: Mittelstand im Wandel – Beratungsbedarf hoch

Illustration: Ein Mann und eine Frau vor einem Computerbildschirm.
22.02.2018 - 


Eine Umfrage unter den teilnehmenden Unternehmen des Programms unternehmensWert:Mensch zeigt: viele Betriebe sehen interne Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten als Herausforderung.

Mittelständische Unternehmen bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: Sie beschäftigen laut KfW-Studie über 30 Millionen Menschen und damit über 70 Prozent der Erwerbstätigen sowie über 90 Prozent der Auszubildenden. Auf dem Weg zur Arbeitswelt der Zukunft brauchen jedoch gerade viele kleinere Unternehmen professionelle Beratung. Diese bietet das Programm unternehmensWert:Mensch (uWM), das gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds seit 2015 bereits über 3.000 Unternehmen bei Veränderungsprozessen unterstützt  hat.

Eine Auswertung zeigt, dass drei von vier Betriebe interne Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten als Hauptherausforderungen sehen. Fast alle Unternehmen (97,9 %) haben sich im Bereich "Personalführung" beraten lassen. Vier von fünf haben zudem das Handlungsfeld "Wissen & Kompetenz" gewählt, ein Schwerpunkt war das Thema Wissenstransfer.  Über 90 Prozent geben an, eine im Rahmen des Programms geförderte Prozessberatung zeige den personalpolitischen Bedarf, verbessere Arbeitsabläufe, stärke die Mitarbeiterorientierung und mache Potenziale der Beschätigten besser nutzbar.

Der mitarbeiterorientierte Ansatz steht bei uWM nicht ohne Grund im Fokus. Das Programm unterstützt KMU dabei, Wissen und Fertigkeiten der Mitarbeitenden dafür zu nutzen, Verbesserungsprozesse in Gang zu setzen. Die Mitbestimmung sorgt nicht nur für bessere Ergebnisse, sondern steigert auch die Zufriedenheit. Voraussetzung dabei sind eine konstruktive Fehler- und eine offene Unternehmenskultur.

Etwa ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen werden dem Dienst leistungssektor zugeordnet. Ungefähr 15 Prozent sind im Gesundheits- und Sozialwesen tätig. Darauf folgend sind Handel, Baugewerbe, und das verarbeitende Gewerbe die am häufigsten vertretenen Branchen.

Weitere Informationen:

Infografik zum Beratungsprogramm